| 'Kleine Seen' |
Die Kleinen Seen sind eine Kette aus den vier Seen Kleiner Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee und Griebnitzsee. Am Kleinen
Wannsee liegen insgesamt vier Rudervereine, einer davon ist der Schülerruderverband Wannsee. Nach
gut einem Kilometer geht der Kleine Wannsee in den Pohlesee über.
Nach einem kurzen Kanalstück schließt sich der Stölpchensee an, der vielleicht schönste der Kleinen Seen. Nach einem weitere
Kanalstück erreicht man der Griebnitzsee. Die Seen Kleiner Wannsee, Pohlesee und Stölpchensee inklusive ihrer Kanäle
bilden den Griebnitzkanal (auch Prinz-Friedrich-Leopold-Kanal genannt) mit einer Länge von 3,9 Km.
Der Griebnitzsee ist mit einer Länge von 2,5 Km der längste der Kleinen Seen. Er ist Teil des Teltowkanals, der an der
Glienicker Lake beginnt, den Griebnitzsee durchfließt und am Anfang des Griebnitzsees ostwärts abzweigt, wo er bis nach Grünau
zur Dahme führt. Bis 1990 verlief entlang der Seemitte des Griebnitzsees die Grenze zwischen West-Berlin und der DDR. Das letzte
Stück Kanal am Ende des Griebnitzsees gehörte zur DDR. Erst nach der Wende erreicht man nun über den Griebnitzsee die Glienicker
Lake, wo es zur Glienicker Brücke und nach Potsdam weitergeht.

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